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| Halo über Bibione |
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| Geschrieben von: Patrick Bauer |
| Dienstag, 09. Juni 2009 um 16:30 Uhr |
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Beim Halo in Bibione (Italien) am Montag, 1. Juni 2009 - der Halo war eigentlich ganzen Tag sichtbar - handelte es sich um einen klassischen 22° Halo. Das bedeutet, man konnte einen Ring um die Sonne sehen, der 22° vom Zentralgestirn entfernt war. Er entsteht an zufällig orientierten Kristallen. Cirruswolken (Federwolken) kündigen oft das Erscheinen von Halos an, da sich in ihnen in großen höhen Eiskristalle bilden. Im Winter bzw. bei kalten Temperaturen kann ein Halo auch durch den sog. Eisnebel (bodennah) entstehen und benötigt nicht unbedingt Cirruswolken. Obwohl Haloerscheinungen öfter als zum Beispiel Regenbögen auftreten, sind sie dennoch dem Großteil der Bevölkerung unbekannt. Das mag vielleicht daran liegen, das Halos meist nur in der Nähe der Sonne zu sehen sind und man ja schon als Kind lern, dass man nicht direkt in die Sonne schauen sollte. Mit dem richtigen Equipment (dunkle Sonnenbrille) ist das allerdings kein Problem, da Halos ja um die Sonne herum auftreten und viel lichtschwächer sind als unser Zentralgestirn selbst. In Mitteleuropa kann man es als Laie, der Wetter und Wolken beobachtet, auf 10-20 Halo Sichtungen im Jahr bringen. Kundige Beobachter können auch bis zu 100 Haloerscheinungen im Jahr zählen. Wer sich jetzt mehr für Haloerscheinungen interessiert, dem empfehle ich einen Besuch auf http://www.meteoros.de/halo.htm |
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 10. September 2009 um 11:13 Uhr |
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