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Psychische Aspekte des Marathons PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Patrick Bauer   
Dienstag, 23. Juni 2009 um 19:23 Uhr

LäuferInnenEine Vielzahl von Läufern/Läuferinnen beginnt in schwierigen Lebensphasen mit dem Ausdauersport, weil sie darin eine Möglichkeit sehen mit den Schwierigkeiten besser umzugehen. Sie suchen also im Laufen eine Art Lebenshilfe. Mein Kollege und ich wollten in unserer Arbeit versuchen, die Frage nach der Wirkung des Laufens auf die Psyche mit einem Überblick der Grundannahmen der letzten Jahrzehnte zu beantworten.

Das Hauptaugenmerk legten wir dabei, wie auch schon aus dem Seitentitel ersichtlich, auf den Marathon. Diese Disziplin des Langstreckenlauf gilt noch immer als das Non-Plus-Ultra des Langstreckenlaufs. Man könnte fast sagen, dass jeder der sportlich etwas auf sich hält einmal einen Marathon gelaufen sein sollte, nur um das Gefühl der überwundenen Strapazen im Ziel genießen zu können.

In der als Attachment beigefügten Arbeit geht es vor allem darum:

  • Aufgrund welcher Motivation laufen so viele Menschen Marathon?
  • Welche Auswirkungen hat ein Marathonlauf auf die menschliche Psyche?
  • Wie bewältigen Ausdauersportler kritische Momente im Wettkampf?
Attachments:
Download this file (psychische_aspekte_marathon.pdf)Psychische Aspekte des Marathons[Seminararbeit im Fach Wissenschaftliches Arbeiten - Psychische Aspekte des Marathonlaufs]187 Kb

Kommentare

avatar vienna
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Hallo, als aktive Marathonläuferin habe ich diese Arbeit gelesen, sie gefällt mir sehr gut. Trotzdem habe ich mir dabei gedacht, wenn ich die gelesen hätte, bevor ich mit dem Marthonlaufen angefangen hätte, wäre ich wohl keinen gelaufen :-) . Es heißt dort in einem auf Seite 13 bei phase 3 : " wenn das Leiden dem Höhepunkt näher kommt". Bitte, wenn marathon laufen leiden bedeutet, wieso laufen dann so viele Läufer/inen immer wieder einen Marathon. ? ich selbst bereite mich gerade mit Freude auf meinen 9. marathon vor und ja, ein Marathon ist anstrengend, aber "leiden" ist wohl nur dann dabei, wenn zu wenig trainiert wurde oder man schon verletzt, krank an den start geht.
Leider habe ich in Verbindung mit MArathonübertragungen auch schon des öfteren die Asudrücke Leiden und Qual gehört..meiner Meinung nach schreckt das laufanfänger doch nur ab.
viel spaß bei mtrainierne, sportliche Grüße Vienna
avatar admin
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Hallo!
Danke für deinen Kommentar.
Kurz zum "Leiden" beim Marathon: Das Wort selbst stammt nicht von mir, das habe ich hier entnommen: Marlovits, A. M. (2004). Lauf-Psychologie. Dem Geheimnis des Laufens auf der Spur. Regensburg: Lauf und Ausdauersportverlag.
Gottseidank tritt dieser Effekt ja auch nicht immer stark auf, sondern nur von Zeit zu Zeit bzw. wenn man untrainiert ist oder über seinem Niveau läuft.
Was aber schon ziemlich jeder kennt ist eine Art "toter Punkt" also eine kurze Zeit wo es während des Marathons am schlechtesten weiter geht - übersteht man diese Phase kommt man psychisch wieder besser in Tritt. Dieser Autor beschreibt das eben mit dem Wort "Leiden" - hm vielleicht wäre Phase der schwersten psychischen Anstrengung besser ...
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 23. Juni 2009 um 19:36 Uhr
 

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