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Spielsuchtprävention bei Sportwetten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Patrick Bauer   
Montag, 13. Februar 2012 um 11:48 Uhr

"Wetten dass..?" mit Thomas Gottschalk ist nun leider Geschichte. Doch mit höchster Wahrscheinlichkeit werden trotzdem bald wieder Millionen vor dem Fernseher sitzen und die Daumen drücken, wenn es im ZDF heißt: "Top, die Wette gilt". Um ganz andere Einsätze geht es bei Sportwetten, die in Deutschland schon seit Längerem auf dem Vormarsch sind. Hier pokern manche um ihr Gehalt oder sogar ihr Haus. Damit das Tippen auf Sieg, Niederlage oder Unentschieden nicht zur desaströsen Leidenschaft wird, gibt es hier einige nützliche Tipps zur Spielsuchtprävention.

"Spielen kann süchtig machen", diesen Ausruf hat so Mancher schon beim Zappen auf dem Bildschirm oder vielleicht auch beim Ausfüllen des Lottoscheins gelesen. Viele beherzigen diese Warnung allerdings nicht und geraten leichtfertig in den Sog der Spielsucht, der manchmal sogar in den finanziellen Ruin mündet. Viele Anbieter, wie zum Beispiel die Glücksspielvereinigungen des Bundes oder Online-Portale wie digibet.com, übernehmen deshalb ebenfalls Verantwortung für ihre Kunden und bieten daher Maßnahmen an oder geben Ratschläge, mit denen man dauerhaft selbst Spielsuchtprävention für sich und andere betreibt.

Spielsuchtprävention – wie kann sie durchgeführt werden?

Zunächst sollte man sich, falls man schon mit professionellen Wetten Erfahrung hat, vor dem Wetteinsatz folgende Fragen stellen:

  1. Inwieweit beeinträchtigt die Wettleidenschaft die Arbeit, das Privatleben oder die sozialen Kontakte?
  2. Wird das Geld, das verdient wird, lieber für die nächste Wette oder zuerst für die eigene Grundsicherung ausgegeben?
  3. Wird das limitierte Wettguthaben grundsätzlich bis zum letzten Cent aufgebraucht?
  4. Entstehen durch die Wettleidenschaft Schulden?
  5. Wird durch neue Wetteinsätze versucht, bereits entstehende Verluste durch Gewinn auszugleichen?
  6. Gibt es aufgrund der Wettleidenschaft Streitigkeiten mit den Mitmenschen oder werden Verluste beschönigt oder verheimlicht?

 

Falls einige der oben genannten Fragen mit "Ja" beantwortet werden, so empfiehlt sich ein Gang zur nächsten professionellen Beratungsstelle für Spielsucht. Hier kann jeder die nötigen Grundlagen erlernen, um erfolgreich Spielsuchtprävention zu betreiben.

Maßnahmen zur Spielsuchtprävention

Ist man noch nicht in den Sog der Spielleidenschaft geraten, kann man sich mit sinnvollen Maßnahmen zum verantwortungs- und maßvollen Spielen erziehen. Neben den im zweiten Abschnitt genannten Beratungsstellen gibt es auch von vielen Anbietern selbst nützliche Tipps und Präventivmaßnahmen, die vor Spielsucht bewahren. Einige Maßnahmen wären zum Beispiel:

 

  1. Der rechtlich gebunde Jugendschutz, den alle Wettanbieter einhalten müssen, mit daraus entstehenden Konsequenzen bei Nichteinhaltung.
  2. Selbst limitierte Wettbeträge, die mit dem Anbieter vereinbart werden können.
  3. Die Möglichkeit zum Aussetzen vom regelmäßigen Wetten durch Pausen.

 

Ansonsten gilt wie auch beim Genuss von Rauschmitteln wie Alkohol oder Zigaretten: Selbstdisziplin oder Selbstkontrolle ist das Wichtigste. Nur wer bei sich anfängt, kann dauerhaft Spielsucht bekämpfen und erfolgreich für sich und andere Spielsuchtprävention betreiben.

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Zuletzt aktualisiert am Montag, 13. Februar 2012 um 12:14 Uhr
 

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