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Minigolf Ausrüstung und Regeln PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Patrick Bauer   
Dienstag, 29. Dezember 2009 um 13:47 Uhr
Ein Schläger und ein Ball und das Spiel kann beginnenMinigolf ist eine Sportart, die eine kleinere Variante des Golfs darstellt. Diese wird auf Anlagen mit 18 Bahnen gespielt, von denen 17 aus Beton und eine, der sogenannte Weitschlag aus Rasen oder Kunstrasen besteht. Die Bahnen sind je 12 m lang und 1,25 m breit und werden durch Flacheisen- bzw. Rohrbanden begrenzt. Zum Spielen des ruhenden Balls darf die Bahn betreten werden. Allerdings gibt es mittlerweile auch vielerlei andere Formen des Minigolfspiels, z.B. transportable Bahnen aus Kunststoff.
Das Ziel ist es jeweils, den Ball mit Hilfe des Schlägers mit möglichst wenigen Schlägen in das Loch zu bewegen. Das ist an den Bahnen aller genormten Systeme theoretisch mit einem einzigen Schlag, einem As, möglich. Die Bahnen unterscheiden sich in ihrem Schwierigkeitsgrad durch unterschiedliche Hindernisse, sind aber in ihrer Gestaltung auf allen Plätzen ähnlich.
Minigolf hat sich in der Umgangssprache als Sammelbezeichnung für alle Arten von Kleingolfbahnen durchgesetzt. Deren genormte Varianten (Minigolf, Miniaturgolf, Cobigolf, Sterngolf und Filzgolf) werden offiziell als Bahnengolf-Systeme bezeichnet. Als Geschicklichkeitsspiel gehört Minigolf zu den Präzisionssportarten. Es ist eine sehr technisch orientierte Sportart, bei der außer Erfahrung und Training auch die Qualität der Ausrüstung großen Einfluss auf das Ergebnis hat.

Der Schläger
Der Schläger spielt beim Minigolf eher eine untergeordnete Rolle. Dies ist ganz im Gegensatz zum üblichen Golfspiel. Für das Minigolf-Spiel verfügen Spieler meist nur über einen Schläger. Dies hat auch seinen Grund, da eher die Bälle mit ihren Eigenschaften über den Erfolg im Spiel entscheiden.
Für das einfache Minigolf-Spiel reicht ein kleiner Schläger aus. Dieser muss nicht übermäßig extravagant geformt oder gefertigt sein. Beim Minigolf kommt es eher darauf an, dass die Bälle sich gut auf der Unterlage bewegen.
Einerseits ist es wichtig, dass der Schläger nicht zu klein ist. Dies würde durch eine gebeugte Schlaghaltung schnell zu Rückenschmerzen oder Sportunfällen führen. Wenn er zu groß ist, kann der Schläger andererseits auch nicht ausreichend kontrolliert werden.

Die Regeln
Pro Bahn sind höchstens sechs Schläge zugelassen. Der Ball wird vom Abschlagfeld (Minigolf rund, Miniaturgolf rechteckig) durch die Hindernisaufbauten geschlagen und muss diese auf dem vorgeschriebenen Weg durchlaufen. Erreicht er das Loch mit dem ersten Schlag nicht, wird er von dort weitergeschlagen, wo er zur Ruhe gekommen ist. Jeder Schlag zählt als Punkt. Ist die Bahn vom Aufbau her nur von Abschlag aus spielbar, wird der Ball solange von dort gespielt, bis er die Grenzlinie passiert bzw. den Zielkreis erreicht hat. Bleibt er auf Bahnen mit Ablegelinien nahe an der Bande oder am Hindernis liegen, darf er für den nächsten Schlag an der nächstgelegenen Markierung abgelegt werden. Springt der Ball nach Überwindung der Hindernisgrenzlinie aus der Bahn, wird er dort wieder eingesetzt, wo er die Bahn verlassen hat. Springt er vor der Hindernisgrenzlinie aus der Bahn, muss der Ball wieder vom Abschlag gespielt werden. Das Ziel ist erreicht, wenn der Ball im Loch des Zielkreises zur Ruhe gekommen ist. Wenn dies nach sechs Schlägen noch nicht gelungen ist, werden sieben Punkte angerechnet und das Spiel an der nächsten Bahn fortgesetzt. Der Spieler, der am Ende des Spiels die meisten Punkte hat, verliert das Spiel.

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